Bgm. Wolfgang Gaida sieht die Stimmung nach „Abstrafung“ durch die Opposition gedrückt

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

Bürgermeister Wolfgang Gaida

Bürgermeister Wolfgang Gaida © Robert Gaida

In der letzten Ausgabe durfte ich mich noch bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken, wie eindrucksvoll bei der Gemeinderatswahl bestätigt wurde, dass das „Miteinander“ den einzig richtigen Weg für unsere Gemeinde darstellt.

Gleichzeitig habe ich auch die Opposition zum „Miteinander“ eingeladen und nun, anlässlich der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats, gleich die „Rechnung“ dafür bekommen.

Mit 16 von 21 Stimmen
In diesem Verhältnis wurde ich in der Konstituierenden Sitzung des Gemeinderats zum Bürgermeister unserer wunderbaren Heimatgemeinde gewählt.

Dieser Sitzung vorausgegangen sind Einladungen zum Gespräch an alle Parteien, weil ich mich als gestandener Demokrat darüber gefreut habe, dass alle kandidierenden Parteien den Sprung in den Gemeinderat geschafft haben. In diesen Gesprächen habe ich meine Bereitschaft zum „Miteinander“ bekräftigt, weil ich selbstverständlich auch nach der Wahl uneingeschränkt dazu stehe.

Die Oppositionsparteien haben sich aber leider gleich bei erstbester Gelegenheit, eben bei der angesprochenen ersten Sitzung des Gemeinderats, dagegen ausgesprochen.

Abstrafung
Normalerweise wird in Gemeinden mit eindeutigen Mehrheitsverhältnissen der Kandidat der Mehrheitsfraktion von allen Gemeinderäten unterstützt. Das war bisher auch in unserer Gemeinde immer der Fall und sogar bei der fast gleichzeitig stattfindenden Wahl des Landeshauptmanns im Burgenland wurde Doskozil einstimmig unterstützt.

Das wird allgemein als Zeichen des guten Willens für eine gute Zusammenarbeit gleich von Beginn weg verstanden und deshalb so gehandhabt. Kaum jemand agiert anders, nur in Hohenau konnte sich die Opposition offensichtlich geschlossen nicht dazu durchringen. Was ist das nur für ein Zeichen?

Fünf Gegenstimmen
Darüber möchte ich gar nicht viel nachdenken, es macht für mich nur wieder den Unterschied deutlich. Zum Trost bleiben mir ja immer noch die 612 Vorzugsstimmen aus der Bevölkerung und die fantastische Unterstützung meines Teams!

Trotzdem „Geschenke“
Ich habe meiner Fraktion trotzdem vorgeschlagen, am „Miteinander“ festzuhalten und im Sinne von Demokratie und Kontrolle zu agieren. Rein rechnerisch, nur aufgrund des Wahlergebnisses, hätte keine andere Partei als die SPÖ Anspruch auf Vorstands- und Ausschusssitze.

Als Demokraten ließen wir der ÖVP aber auch ein Gemeindevorstandsmitglied zukommen, sonst wäre außer der SPÖ keine andere Partei im Gemeindevorstand vertreten.

Im Sinne von Kontrolle und Transparenz gestehen wir der ÖVP weiters den Vorsitz im Prüfungsausschuss zu, obwohl wir laut Gemeindeordnung alle fünf Mitglieder des Ausschusses selbst stellen könnten. Es macht für uns jedoch wenig Sinn uns selbst zu kontrollieren. Zudem werden wir alle Parteien zu allen Ausschusssitzungen einladen, denn „Gemeinde heißt Gemeinschaft!“

In diesem Sinne verbleibt Ihr neuer und alter Bürgermeister:
Wolfgang Gaida