Bgm. Wolfgang Gaida zur Bevölkerungsumfrage

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Wolfgang Gaida

Dass mir das Miteinander wichtig ist, habe ich schon oft zu Protokoll gegeben. Dazu stehe ich und dabei ist es wichtig, neben meinem Team und den Gremien, auch die Bevölkerung einzubinden.

Bevölkerungsumfrage
Um die Zukunft unserer Gemeinde positiv gestalten zu können und unser Hohenau noch attraktiver und lebenswerter zu machen, ist es natürlich wichtig, die Meinungen und Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger zu kennen. Diese habe ich mir erlaubt, über eine Umfrage einzuholen, die 23 Fragen umfasst und auch die Möglichkeit zu ergänzenden Kommentaren, sowohl in positive als auch negative Richtung, gegeben hat.

Ich bin unendlich dankbar, dass wir über 700 ausgefüllte Fragebögen zurück erhalten haben, denn nur aus einer entsprechenden Rücklaufquote kann man die richtigen Schlüsse ziehen. Auf dieses aussagekräftige Ergebnis lässt sich nun jedenfalls aufbauen und ich werte dieses auch als Zeichen, dass der eingeschlagene Weg des „Miteinander“ der richtige ist und angenommen wird. Sozusagen eine Bestätigung, dass die Leut´ mitreden möchten, wenn man sie lässt und das freut mich immens.

Erster Bürgerstammtisch
Ende Oktober durfte ich das Ergebnis der Bevölkerungsumfrage im Rahmen eines Bürgerstammtisches im Atrium präsentieren. Ich danke allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Interesse, aber auch allen, die mir beim Aufbereiten der Umfrage und der anschließenden Auswertung und Präsentation hilfreich zur Seite standen.

Hohe Zufriedenheit
85,33% sind mit der Lebens- und Wohnqualität im Allgemeinen sehr zufrieden bis zufrieden. 79,41% sind auch mit dem Informationsangebot der Gemeinde über Homepage, Zeitung und soziale Medien zufrieden bis sehr zufrieden. Beides freut uns natürlich sehr, gibt aber keinen Anlass, sich auf den Lorbeeren auszuruhen

Lösungsansätze
Deshalb habe ich mir im Rahmen der Präsentation erlaubt, nicht nur die Zahlen und Kommentare aus der Umfrage zu bringen, sondern zu aufgezeigten Problemen und Anregungen auch gleich Lösungsansätze mitzuliefern. Natürlich kann nicht alles sofort erledigt werden, aber es schien auch kein Thema auf, das eine unüberwindbare Hürde darstellt.

Außer vielleicht das doch mehrmals gewünschte Zentrum mit Fachärzten. Ich möchte diesbezüglich nicht das Blaue vom Himmel versprechen, sondern ganz ehrlich zugeben, dass sich ein Ärztezentrum mit Internist, Kinderarzt, Neurologe, Orthopäde, Frauenarzt, Röntgenarzt und noch weiteren Fachärzten in einer Gemeinde unserer Größenordnung nicht realisieren lässt. Wir haben aus meiner Sicht schon viel erreicht, wieder alle Planstellen mit praktischen Ärzten besetzt zu haben und bleiben selbstverständlich am Ball, auch die Planstelle eines Zahnarztes wieder in unsere Gemeinde zurück zu bekommen.

Die großen Themen
Die großen Themen und Aufgaben, die uns die Bevölkerung über die Umfrage mit auf den Weg gegeben hat, nehmen wir uns zu Herzen. Das war die Wohnraumschaffung. Den Weg behalten wir bei und dem Projekt am Rathausplatz. werden weitere folgen. Auch die Trinkwasserversorgung stellen wir auf neue Beine, vorerst mit einer besseren Chlor-Dosierstation, in Zukunft denken wir aber an keimfreies Trinkwasser durch UV-Bestrahlung. Nicht zu leugnen ist auch, dass die vielen Bürgerinnen und Bürger, die uns auf die Missstände in den Gebäuden unserer Bildungseinrichtungen hingewiesen haben, Recht haben. Hier besteht unbedingt Handlungsbedarf und in Kindergarten und Schulen muss in den nächsten Jahren dringend investiert werden.

Weiters muss der Klimawandel in allen Bereichen berücksichtigt werden, ob es um neue Heizsystem, oder um Neugestaltungen, wie zum Beispiel des Parks, geht. Auch das Freizeitangebot in unserer Gemeinde zu verbessern, wurde uns über die Umfrage quasi aufgetragen. Das sollten wir über eine Attraktivierung unserer bestehenden Anlagen, sowie über ein vielfältiges Veranstaltungsangebot, wie auch eine kleine Sommerszene für die Jugend, hinbekommen.

Weitere Stammtische
Der erste Bürgerstammtisch war nur ein Startschuss. Ich habe den Bürgerstammtisch eingeführt, um der Bevölkerung die Möglichkeit zu geben, Infos zu wichtigen Themen zu bekommen und sich einzubringen. Weitere werden folgen und ich würde mich freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Zwei davon gleich in den nächsten Tagen, um einerseits die Neugestaltung des Parks mit Ihnen zu besprechen und um einen ersten Blick ins March-Thaya-Zentrum zu werfen.

Bei dieser Gelegenheit wünsche ich gleich auch eine schöne Adventzeit mit vielen netten Begegnungen, die sich auf den zahlreichen Veranstaltungen unserer Vereine oder beim begehbaren Adventkalender ergeben können.

Ihr Bürgemeister:
Wolfgang Gaida