Bürgermeister Robert Freitag über Impulse in der Region

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Wir sind zwar keine große Stadt, aber unsere Gemeinde sehe ich doch als Zentrum und Impulsgeber in der Region. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist das dem Engagement unserer Mandatare zu verdanken.

Lassen Sie mich ein paar Beispiele anführen, bevor ich Ihnen einen sehr wichtigen Baustein für die Entwicklung unserer Region näher vorstelle.

Nicht ohne Stolz möchte ich behaupten, dass wir zum Beispiel mit dem Projekt der biologischen Gelsenregulierung in den March-Thaya-Auen, noch längst nicht so weit fortgeschritten wären, wenn ich mich persönlich nicht so stark dafür eingesetzt hätte. Ich habe die anderen Gemeinden mitgerissen, um die Lebensqualität in unserer Region zu erhöhen und glauben Sie mir, das war mit den vielen Studien und Bewilligungen wirklich nicht sehr einfach.

Oder denken Sie an den sanften Tourismus, den wir seit langem in unserer Region aufbauen wollen. Noch lassen sich keine großen Früchte ernten, aber auch in diesem Bereich sind wir schon jahrelang dahinter, unsere Region voran zu bringen. Natürlich braucht das seine Zeit, wenn man jahrzehntelang überhaupt keine touristische Rolle gespielt hat. Doch die Optimierungen der Hauptradrouten „Iron Curtain Trail“ und „Kamp Thaya March Radroute“ werden uns ein schönes Stück weiter bringen. Und auch in diesen Projekten sind wir es, die sich federführend einbringen und die Gemeinden der March-Thaya-Auen mitreissen. So wie ich bei den Gelsen, ist es hier vor allem Vizebürgermeister Wolfgang Gaida, der sich um Bewilligungen, Behördenverfahren oder Fördereinreichungen kümmert und für ein Vorankommen alles aufbereitet.

Ein ganz wichtiger Baustein zum Stichwort „Vorankommen“ ist unsere LEADER-Region. LEADER ist ein europäisches Förderprogramm zur innovativen Förderung des ländlichen Raumes. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Das LEADER Programm baut auf die Menschen und deren Bedürfnisse und Gegebenheiten vor Ort, daher können auch die Projekte sehr unterschiedlich ausfallen.

In unserer LEADER Region, der LEADER Region „LEADER Weinviertel Ost“ haben sich 58 Gemeinden aus den Bezirken Mistelbach, Gänserndorf und Korneuburg dazu entschlossen, ihre Kräfte zu bündeln und gemeinsam die Lebensqualität in der Region zu verbessern. Während der LEADER-Periode 2007-2013 wurden 13,5 Mio. Euro Fördermittel für die Region abgeholt.

Für die laufende LEADER-Periode 2014-2020 wurde eine Entwicklungsstrategie mit den Schwerpunkten „Wertschöpfung“, „Natur- & Kulturerbe“ und „Gemeinwohl“ ausgearbeitet. Innerhalb dieser Aktionsfelder lassen sich insgesamt acht Schlüsselthemen hervorheben, die für die strategische Entwicklung der Region maßgeblich sind.

  • Regionale Produkte im Focus
  • Tourismusangebote am Puls
  • Wirtschaftsimpulse-NetzwerkerInnen vor
  • Natur- und Kulturerbe wahren und erfahren
  • Vom Lernen, Wissen und Vermitteln
  • Selbst- und regionsbewusst!
  • Lebensqualität in allen Lagen
  • Solidarität als Gestaltungsprinzip

Unter einem dieser acht Titel kann also ein LEADER-Projekt eingereicht werden. Insgesamt stehen dafür 3.797.000 Euro zur Verfügung. Drei Viertel dieser Summe, das sind 2.847.750 Euro, können und sollen an Projektträger aus dem östlichen Weinviertel vergeben werden. Das verbleibende Viertel deckt die Kosten für das Programm-Management. Die Höhe der Förderung orientiert sich am Projekttyp und kann zwischen 30% und 80% der anrechenbaren Projektkosten betragen.

Innovative Köpfe, frische Ideen, fleißige Hände, der Gedankenaustausch und der Schulterschluss beim Anstreben und Umsetzen gemeinsamer Ziele sind gefragt. Darauf kommt es an, wie viel im östlichen Weinviertel bewegt wird.

Wenn Sie eine Idee haben, die etwas in unserem Umfeld verbessern würde, können Sie einen Ideencheck ausfüllen und an das Team der LEADER Region Weinviertel Ost senden. Dort bekommen Sie Unterstützung bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Projektidee und auch das Team bringt seine Erfahrungen und Ideen in das Projekt ein. So können auch Synergien aus anderen Bereichen und vorhandene Ressourcen genutzt werden und es entsteht ein Mehrwert für die gesamte Region.

Das wünscht sich Ihr Bürgermeister:
Robert Freitag