MARKTGEMEINDE HOHENAU AN DER MARCH
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Bürgermeister Robert Freitag Robert Gaida
Neues Jahr, neue Herausforderungen!
Speziell in der ländlichen Region ist zu beobachten, dass der Ortskern der Gemeinden ausstirbt beziehungsweise überaltert und wenn überhaupt, Wohnraum an der Peripherie geschaffen wird. Nicht so in Hohenau. Seit über zwei Jahrzehnten wird konsequent daran gearbeitet, alle Möglichkeiten zu nutzen, wertvollen und leistbaren Wohnraum in zentraler Lage zu schaffen. Über 100 Genossenschaftswohnungen, zuletzt am Marktplatz, alten Sportplatz und im Frühjahr auch in der Deimelgasse, bezeugen dieses Bemühen. Bestehende Infrastruktur, wie Straßen, Kanal und Wasserversorgung können kostengünstig genützt werden. Bedeutsamer ist meines Erachtens aber, dass der Ortskern wieder belebt wurde und Alt und Jung hier zusammenleben können.
Mit der Absiedelung des Bauhofes in das per Jahresbeginn erworbene ehemalige OMS-Gebäude verliert auch die gemeindeeigene Scheune in der Alleegasse ihre Funktion als Lagerraum und so können wir insgesamt drei neue Bauplätze zum Kauf anbieten.
Schaffung von Wohnraum, steht wie schon zuvor ausführlich erörtert, an erster Stelle. Daher können wir den zahlreichen Wünschen, diese Objekte zu erwerben und als Unterstellmöglichkeiten, Lagerräume oder auch zur Tierhaltung zu nutzen, nicht nachkommen. Auch die Anrainer des alten Bauhofes sollen durch den Wegfall der Lärmbelästigung auf Grund der zahlreichen Zu- und Abfahrten mit den gemeindeeigenen Fahrzeugen, im Winter oft auch während der Nachtstunden, profitieren.
Auch für den von uns festgelegten „Bauzwang“ ersuchen wir um Verständnis. Bauwerber, vor allem sind dies ja meist Jungfamilien, sollen ja die Möglichkeit haben Bauland zu erwerben wenn es benötigt wird. Daher Bauland auf Vorrat oder als Geldanlage zu kaufen ist nicht im Interesse der Gemeindeverwaltung.
Unser Atrium hat eine eigentlich noch recht junge Geschichte. Es wurde um die Jahrtausendwende errichtet und am 6. Jänner 2002 seiner Bestimmung übergeben. So wie ursprünglich geplant, konnte sich das Atrium, auch wenn der Betrieb dieses sehr komplexen Gebäudes für jeden Pächter eine große Herausforderung darstellt, als Veranstaltungsort und Restaurant etablieren. Im Dezember des Vorjahres hat unser derzeitiger Pächter, Herr Herbert Holy, den Pachtvertrag per 30. Juni 2016 schriftlich gekündigt was seitens der Gemeindevertretung so auch zur Kenntnis zu nehmen ist.
Eine rechtzeitige Neuverpachtung soll den Weiterbetrieb des für unsere Gemeinde so wichtigen Hauses gewährleisten. Mehr als dass uns der Pächter den Vertrag gekündigt hat und wir nun einen neuen Pächter suchen, steckt nicht hinter dieser Angelegenheit, auch wenn mehr hineininterpretiert und anderes erzählt wird.