Bürgermeister Robert Freitag zu Projekten

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

Foto vom Besuch LHStv. Renner

Momentan haben wir sehr viele Projekte am Laufen. Wie es im Leben so spielt, ist es auch hierbei: manches läuft gut, anderes nicht so gut und deshalb wollte ich Sie zum Stand der Dinge informieren.

Öko-Zentrum?
Warum ich denke, dass die Realisierung dieses Projekts ein großer Gewinn für unsere Gemeinde und unsere Region wäre, habe ich schon im September des Vorjahres erläutert.

Seitdem wurde ich sehr oft und auch vorwurfsvoll auf den angestrebten Standort im Park angesprochen. Dazu möchte ich betonen, dass ich sehr sorgsam mit dem Grünraum umgehe, den unsere Gemeinde bietet. Während der Schaffung der Pennyparkplätze haben wir auch keine Grünfläche verloren, sondern Arbeitsplätze im Zentrum erhalten. Zudem konnten wir durch die Entfernung der ohnehin nicht genutzten Gehwege entlang der Bundesstraße den „Verlust“ ausgleichen.

Für das Öko-Zentrum benötigen wir lediglich ca. 600 der vorhandenen mehr als 12.000m2. Eine verkraftbare Größenordnung also, die noch dazu eine weitere Aufwertung unseres Ortsbildes mit sich bringt, denn so wie sich der Park momentan präsentiert, ist das Öko-Zentrum mit attraktiven Außenanlagen sicher als Aufwertung zu sehen.

Fachmarkt-Zentrum?
Auch auf den erwarteten SPAR-Markt und andere Geschäfte beim Kreisverkehr werde ich oft angesprochen. Viele wundern sich, dass das so lange dauert und ich muss zugeben, dass ich das nachvollziehen kann. Ohne hier Details nennen zu können, darf ich Ihnen versichern, dass der Investor die Realisierung weiterhin vorantreibt. Momentan aber eine behördliche Hürde zu meistern versucht, bei der ich als Bürgermeister auch schon an meine Grenzen gestoßen bin. Landeshauptmann-Stellvertreterin Mag.a Karin Renner und Nationalrat Rudolf Plessl haben jedoch bereits ihre Unterstützung zugesagt, als ich die Problematik bei einem kürzlich stattgefundenen Treffen am Rathaus schildern konnte.

Zahnarzt für Hohenau
Bei der Gelegenheit haben die beiden auch ihre Unterstützung zugesagt, wieder eine Planstelle für einen Zahnarzt oder eine Zahnärztin nach Hohenau zu bekommen.

Die Vorgeschichte kennen Sie vielleicht nicht, deshalb möchte ich daran erinnern, wie groß die Freude war, als Frau Dr. Bogna Leputsch die Ordination nach Dr. Rudolf Wrba übernahm. Das war im Frühjahr 2014,doch die Freude währte nicht lange. Denn bald gab es massive Beschwerden aus der Bevölkerung und von den Behörden, die schließlich zur Schließung der Ordination führten. Die Entscheidung der Krankenkasse diese Planstelle an sie zu vergeben, ist für mich noch immer nicht nachvollziehbar. Seit mehr als zwei Jahren stehe ich im intensiven Kontakt mit der NÖGKK um die zahnärztliche Versorgung unserer Gemeinde sicher zu stellen. Versprochen wurde, die Planstelle neu aus zu schreiben, sollte sich Frau Dr. Leputsch aus Hohenau verabschieden. Inzwischen mussten wir erfahren, dass Frau Dr. Leputsch nach Bernhardsthal abgewandert ist und die Krankenkasse aus den beiden Planstellen Hohenau und Bernhardsthal eine flexible Planstelle machte. Es kann also nur mehr da oder dort ein Zahnarzt ordinieren, aber nicht mehr in beiden Gemeinden. Und da Frau Dr. Leputsch derzeit in Bernhardsthal die Planstelle besetzt, ist nach Vorstellung der Krankenkasse in Hohenau kein Platz mehr für einen weiteren Zahnarzt.

Das wollen wir natürlich nicht so hinnehmen und setzen uns dafür ein, wieder einen Zahnarzt eine Zahnärztin in unserer Gemeinde zu ermöglichen.

Gemeindearzt abgeschafft
Aprospos „Arzt“: Per 1. Juli 2016 tritt Fr. Dr. Straka als „Gemeindeärztin“, aber nicht als praktische Ärztin, in den dauernden Ruhestand. Da der Gemeinde-Dienstposten „Gemeindearzt“ laut NÖ Gemeindeordnung/Gemeindeärztegesetz generell abgeschafft wurde, kann dieser auch nicht nachbesetzt werden. Seien Sie aber versichert, werte Hohenauerinnen und Hohenauer, auch wenn es keinen Dienstposten „Gemeindearzt“ mehr gibt, werden die Agenden wie Schulimpfungen, Totenbeschauen usw., die früher vom Gemeindearzt erledigt wurden, auch weiterhin erledigt werden. Wir regeln das in Zukunft auf Werkvertragsbasis mit der bisherigen Gemeindeärztin Frau Dr. Straka.

Bundespräsidentenwahl
Wegen der Wichtigkeit der bevorstehenden Wahlentscheidung möchte ich den kommenden Sonntag in meiner Rubrik selbstverständlich nicht unerwähnt lassen. Bitte machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch! Auch wenn die Bundespräsidentenwahl keine sogenannte Pflichtwahl mehr ist, wie es früher sogar der Fall war, finde ich es unerlässlich, die Entscheidung über unser zukünftiges Staatsoberhaupt mitzutreffen.

Ihr Bürgermeister:
Robert Freitag