Bürgermeister Robert Freitag zur Gelsensituation

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

Wohnungen am alten Sportplatz

Die letzten beiden Jahre 2011 und 2012 waren gute Jahre für uns Menschen, weil die umfangreichen Regulierungsmaßnahmen erstmals gegriffen haben und uns zugegebener Maßen auch die Witterung in die Karten gespielt hat.

Nach den großen Schneemengen des ungewöhnlich langen Winters und den vielleicht noch zu erwartenden Niederschlägen ist zu befürchten, dass es heuer ein gutes Jahr für die Plagegeister werden könnte. Trotzdem wollen wir die in den letzten beiden Jahren gewonnene Lebensqualität beibehalten, weshalb die Vorbereitungen auf das zu erwartende Gelsenjahr voll im Gange sind.

Kartierung

Die Kartierung der möglichen Gelsenbrutstätten wurde schon im Vorjahr bewerkstelligt und wird nun laufend durch unsere Fachkraft evaluiert.

Helikopter Probeflug

Ausbringungsgeräte für die Gelsenwehren und für den Hubschrauber wurden ebenfalls schon in den Vorjahren angeschafft und stehen nun bereit für den Einsatz.

Damit gar nichts schief gehen kann, plane ich in Kürze, so wie auch im Vorjahr, einen Probeflug des Hubschraubers um Gerät und Arbeitsabläufe zu optimieren.

Mitarbeit der Bevölkerung

Die Hausaufgaben sind gemacht, Bewilligungen sind vorhanden und die Gerätschaften stehen bereit, fehlt eigentlich nur mehr der wichVon Seite unseres Gelsenvereins, dessen Obmann ich bin, sind die Vorbereitungen für die kommende Gelsensaison voll im Gange. tigste Punkt: die Umsetzung. Die erfolgreiche Umsetzung kann aber nur unter tatkräftiger Mithilfe der Bevölkerung gelingen, nicht nur bei der Bekämpfung der Hausgelsen sondern auch bei der Ausbringung von BTI mittels Rückenspritzen im Gelände.

An dieser Stelle muss ich zugeben, von der bisherigen Resonanz und Bereitschaft zur Mithilfe ein wenig enttäuscht zu sein.

Ich hänge von Beginn an mit sehr viel Herzblut in dieser Angelegenheit und ich denke, mit den vereinsangehörigen Gemeinden und der Unterstützung des Landes ein beispielhaftes Projekt mit Vorzeigecharakter zum Wohle aller HohenauerInnen und der gesamten Region auf die Beine gestellt zu haben.

Hunderte Hohenauerinnen und Hohenauer forderten vor Jahren massiv, endlich etwas gegen die verheerenden Gelsenplagen zu unternehmen. Jetzt, wo alles bereit steht, 3265 HohenauerInnen, die Vereine, die Gastronomie und die Wirtschaft davon profitieren könnten, will abgesehen von einer Hand voll Freiwilliger, niemand mehr von diesem Projekt etwas wissen.

Das finde ich traurig, denn die Lebensqualität ohne Gelsen zu genießen, wollen alle. Bitte helfen Sie mit. Ich stehe für weitere Infos gerne zur Verfügung.

Ihr Bürgermeister
Robert Freitag