Eröffnung zweier wichtiger Projekte

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Wohnungen am alten Sportplatz

Umsetzung richtig

Attraktiven und leistbaren Wohnraum sehe ich als unbedingte Voraussetzung, um vor allem unsere Jugend im Ort zu halten bzw. um Zuzug zu generieren.

Die Absiedelung des Sportplatzes ins Freizeitareal eröffnete uns die Möglichkeit, diesen wertvollen Wohnraum im Zentrum zu schaffen. Damit kann auch der Entvölkerung und Überalterung des Ortskerns entgegen gewirkt und das Zusammen von Alt und Jung gefördert werden.

Von den zwölf am „Alten Sportplatz“ geschaffenen Bauplätzen sind mittlerweile alle verkauft und großteils bereits bebaut. Von den 24 Wohnungen der EBSG sind auch schon 22 vergeben.

In weiterer Folge sind am Areal des ehemaligen Sportplatzes auch noch vier Reihenhäuser vorgesehen.

Steiniger Weg

Weil wir vom Land Niederösterreich keine Wohnbauförderungsmittel erhalten haben, obwohl das Projekt vom Gestaltungsbeirat des Landes ausgezeichnet beurteilt wurde, war der Weg bis zur Realisierung des Projekts jedoch sehr steinig.

Nur mit einem finanziell potenten Partner, wie der Ersten Burgenländischen Siedlungsgenossenschaft, war es möglich, ein derart großes Projekt frei finanziert umzusetzen. Die Wertschöpfung blieb überwiegend in der Region, denn sowohl das Planungsbüro, als auch das Generalunternehmen der baulichen Umsetzung haben ihren Sitz in Niederösterreich. Die feierlichen Eröffnungen zweier, für unser Hohenau wichtiger, Projekte stehen unmittelbar bevor.

Kindertal NEU

Das Kindertal wurde 1996 eröffnet. Die meisten Spielgeräte waren also in die Jahre gekommen oder schon längst dem Vandalismus zum Opfer gefallen.

Zudem hat sich in den letzten 15 Jahren sehr viel verändert. Ging es früher, nur um möglichst aufregende Spielgeräte, ist heutzutage vor allem das naturnahe Spielen ein großes Thema.

Für uns war also Handlungsbedarf gegeben und wir haben unser Projekt dann auch noch beim Wettbewerb „aus ALT mach NEU“ des NÖ Spielplatzbüros eingereicht. Von einer Fachjury wurde das „Kindertal NEU“ als einer der glücklichen Sieger ausgewählt.

Eine der Voraussetzungen war, die Planung mit Beteiligung der Kinder und Eltern zu bewerkstelligen, was für uns überhaupt kein Problem darstellte, denn schon das ursprüngliche Kindertal wurde hinsichtlich Auswahl des Standorts und der Spielmöglichkeiten in Zusammenarbeit mit Eltern und Kindern gestaltet. An dieser Stelle möchte ich mich bei der Volks- und Sonderschule, sowie bei der Elternprojektgruppe für die Unterstützung bedanken.

Ich würde mich freuen, Sie bei einer der beiden Eröffnungen begrüßen zu dürfen. Die Einladungen finden Sie auf der letzten Seite dieser Ausgabe.

Ihr Bürgermeister:
Robert Freitag