Erster Hubschraubereinsatz gegen Gelsen

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Erster Hubschraubereinsatz gegen Gelsen

Nachdem die Gelsenlarven am 11. und 12. Juni in kleineren Wasserstellen schon von unserer Gelsenwehr bekämpft wurden, war es dann am 13. und 14. Juni so weit, dass erstmals auch der Hubschrauber für Regulierungsmaßnahmen zum Einsatz kam. Durch die immensen Regenfälle im Mai und Anfang Juni und die nun schnell gestiegenen Temperaturen bildeten sich unzählig viele und große Gelsenbrutstellen, die mit den Bodentruppen nicht mehr zu schaffen gewesen wären.

In sieben Gemeinden wurden Wasserstellen im Ausmaß von insgesamt 300ha mit Bti – Granulat behandelt. Der Hubschrauber war dabei 14 Stunden im Einsatz, was inklusive Regulierungsmittel und LKW rund 50.000 Euro kosten wird.

Nach kleineren Anlaufschwierigkeiten klappte der erste praktische Einsatz des Hubschraubers hervorragend. Bei bereits durchgeführten Nachkontrollen konnte ein 90%iger Wirkungsgrad festgestellt werden. Mit diesem Erfolg, hoffen die Bürgermeister der Projektgemeinden, einen großen Beitrag zur Lebensqualität in der Region geleistet zu haben.

Im Bild vlnr. die Hauptdarsteller des Einsatzes: Bauhofsleiter Winfried Rinnessl zur technischen Unterstützung, Hubschrauberpilot Manuel Gruber, Einsatzleiter Bürgermeister Robert Freitag, Dr. Heiko Kotter und Diplombiologe Hans Jerrentrup als fachliche Experten.

Zum Ausruhen bleibt allerdings nicht viel Zeit. Die Auwälder müssen natürlich auch weiterhin betreut werden, um mögliche Gelsenlarven ausfindig zu machen. Notwendigenfalls werden die Gelsenwehren, bei mehreren größeren Flächen auch wieder der Hubschrauber zum Einsatz kommen.