MARKTGEMEINDE HOHENAU AN DER MARCH
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In der ersten Hälfte des heurigen Jahres haben die Gremien unserer Gemeinde, also Gemeindevorstand und Gemeinderat, in bislang jeweils vier Sitzungen mit über 120 Punkten– so viel wie normalerweise in einem ganzen Jahr – schon sehr viel auf die Reihe bekommen. Manches sorgt für Gesprächsstoff, manches ist unklar. Wir dürfen deshalb nochmal darauf zu sprechen kommen, auch wenn in früheren Ausgaben schon darüber berichtet wurde.
March-Thaya-Zentrum Die namensgebenden March-Thaya-Auen sind ein einzigartiges europäisches Feuchtgebiet, welches eine große Anzahl an gefährdeten und seltenen Arten beherbergt. Seine außergewöhnliche Artenvielfalt entstand aus dem Zusammenwirken von natürlichen Gegebenheiten und menschlicher Nutzung. So haben sich verschiedene Ökosysteme gebildet, die Lebensraum für eine ganz spezielle Gemeinschaft aus Tier- und Pflanzenarten sind.
Die March-Thaya-Auen sind sozusagen das lebendige grüne Herz zwischen Wien, Bratislava und Brünn, es gibt jedoch keine Anlaufstelle. Diese Funktion wird das March-Thaya-Zentrum übernehmen und mitten drin die erste Adresse im Bereich Umweltbildung und Naturtourismus werden, ebenso in der Ortsmitte ein zentraler Treffpunkt und ein Bindeglied zu allen anderen öffentlichen Einrichtungen und Attraktionen in unserer Region.
Die bauliche Tätigkeit soll im Oktober abgeschlossen sein. Parallel zu diesen Arbeiten läuft momentan die Planung des Innen- und Ausstellungsbereichs und es kristallisiert sich eine grandiose Inszenierung heraus, die im Außenbereich des Gebäudes seine Fortsetzung finden wird. Damit wären wir bei der
Parkgestaltung Die Ausschreibung der Planungsarbeiten ist bereits erfolgt. In der nächsten Gemeinderatssitzung Mitte September soll über die Vergabe entschieden werden.
Nach einem Grobentwurf und einem Beratungstermin mit den Natur im Garten - Experten wollen wir der Bevölkerung Vorentwürfe präsentieren und mit dieser im Rahmen eines Workshops diskutieren. Die Wünsche und Anregungen der Hohenauerinnen und Hohenauern lassen wir in die weiteren Planungen einfließen, sodass der neue Park im Herbst fertig zu Papier gebracht sein sollte.
Danach werden die verschiedensten Bereiche wie Bepflanzung, Wege, Mobiliar oder Motorikgeräte ausgeschrieben und die Finanzierung zur Förderung eingereicht. Bürgermeister Wolfgang Gaida hat bereits Vorgespräche mit der Geschäftsführung der Leader Region „Weinviertel Ost“ geführt und ist überzeugt davon, dieses Projekt förderwürdig einreichen zu können.
Radroutenkreuzung Durch den angesprochenen Park, der ja noch zu gestalten ist, wurde dieser Tage schon der Bau eines Radweges abgeschlossen. Dieser wird Radfahrer sicher am Penny-Parkplatz vorbei über die B49 bringen.
Von den 1,4 ha Fläche, die der Park hat, nehmen die rund 80 x 2,5 Meter gar nicht so viel weg und eigentlich sind Radwege heutzutage keine Seltenheit mehr. Trotzdem hat „unser“ Radweg für sehr viel Gesprächsstoff, vor allem in den sozialen Medien gesorgt.
Dabei wurde schon 2016 von der Förderstelle und dem NÖ Straßendienst festgehalten, dass ein eigenes Projekt zur sicheren Querung der B49 mit einer Radroute notwendig ist, wenn man die Optimierung der KTM-Radroute zur Förderung einreichen möchte. Das wurde in der Fördervereinbarung auch festgehalten. Die sichere Querung der B49 mit den parallel verlaufenden Radrouten „Kamp-Thaya-March“ und „Iron Curtain Trail“ war nur noch nicht realisiert, was nun halt ganz einfach gemacht wurde.
Die Gesamtkosten in Höhe von 82.799,42 Euro inkl. 20% MWSt., inklusive Fahrbahnteiler, Bodenmarkierungen und Verkehrszeichen werden zu zwei Drittel vom Land Niederösterreich übernommen. So schlecht kann das Projekt also nicht sein und ist die Investition sicher wert, sonst würde man dem Land gar nicht förderwürdig erscheinen.
In der Diskussion um zwei in Niederösterreich leider tödlich verunglückte Kinder wurde die KTM-Radroute sogar als positives Beispiel aus dem Blickwinkel der Sicherheit hervorgehoben.
Man bedenke bitte, dass heutzutage viele Menschen mit Geräten unterwegs sind, die es vor kurzer Zeit noch gar nicht gab. Rasend schnelle E-Bikes oder Fahrrad-Kinderanhänger müssen entlang einer Hauptradroute auch eine Möglichkeit haben, sicher über eine Bundesstraße zu kommen. Das ist vom Salzkammergut bis an den Neusiedlersee die Regel, warum nicht auch bei uns?
Straßen und Wege Die Sanierung unserer Gemeindestraßen und Gehwege gestaltet sich zwar sehr intensiv, wir bleiben aber am Ball, um die gefährlichsten Stellen noch heuer zu sanieren.
Bisher wurden schon ca. 90 Stellen bearbeitet und weitere ca. 50 Stellen werden heuer noch folgen. Von den Kosten her werden wir uns, inklusive der teilweisen Erneuerung der Straßenbeleuchtung, in eine Größenordnung von beinahe 300.000 Euro an Investitionen in die Verkehrssicherheit begeben.