Fixer Rot Kreuz Standort in Hohenau

Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!

In Niederösterreich wird eine neue Rettungslandschaft aufgebaut. Damit verbunden sind auch bauliche Maßnahmen, die in unserer Gemeinde positiv aufgenommen werden.

Ziel ist die flächendeckende Versorgung mit Rettungswägen für 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche, die im Endausbau bis 2030 durch einheitliche Fahrzeuge und NotfallsanitäterInnen sichergestellt wird. In unserer Region soll dies durch die Bezirksstelle Zistersdorf und die Ortsstelle Hohenau erreicht werden.

Da in der ÖNORM EN 1789 für Rettungsfahrzeige eine Stehhöhe im Fahrzeug gefordert wird, kommen dafür nur mehr Fahrzeugmodelle in Frage, die zu hoch für die Garagen in Zistersdorf sind. Zudem ist das Gebäude schon ein wenig in die Jahre gekommen, z.B. nicht barrierefrei, sodass die Bezirksstelle saniert werden muss.

Die vorgesehene Ortsstelle Hohenau ist neu zu schaffen und soll zwei Garagen für einen Rettungswagen und einen Krankentransportwagen, Gemeinschafts- und Aufenthaltsräume, Umkleiden und Nassräume, Büro, Küche, Ruheraum sowie Materiallager beinhalten.

Was sagen die vor Ort Verantwortlichen dazu?

Für Ortsstellenleiter Dipl. Ing. Christian Kletzander kommt das nicht von ungefähr, denn erst die zahlreichen, über die Dienstverpflichtung hinausgehenden, Einsatzstunden seiner ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie die jahrzehntelange großartige Unterstützung der Bevölkerung durch Spenden, konnte die Ortsstelle so weit bringen.

Mit dem neuen NÖ Rettungsdienstvertrag wird die Ortsstelle zum fixen Stützpunkt aufgewertet, wo rund um die Uhr eine Mannschaft, zusammengesetzt aus Freiwilligen, Zivildienern und Berufsrettungsfahrern, mit Fahrzeugen in Bereitschaft ist.

Bürgermeister Wolfgang Gaida freut sich über diese wichtige und richtungsweisende Entscheidung. Für unsere Gemeinde ist das eine tolle Aufwertung, die eine sichere Versorgung der Bevölkerung mit sich bringt. Zu verdanken haben wir das unter anderem auch der bisher schon sehr engagierten Tätigkeit unserer Ortsstelle.

Mit dem Ortsstellenleiter und auch FF-Kommandanten Ing. Philipp Kuril ist er schon im Gespräch, denn ihm schwebt ein Standort vor, der auch Synergien zwischen unseren Blaulichtorganisationen ermöglicht.