Künstliche Intelligenz nimmt Einzug in die Gemeinden

KI-Workshop

Der Regionalverband March-Thaya-Auen lud gemeinsam mit der NÖ Dorf- und Stadterneuerung zur KI-Werkstatt. Im Rathaus von Hohenau an der March wurden 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Vorsitzenden des Regionalverbands March-Thaya-Auen, Bürgermeister Wolfgang Gaida, persönlich begrüßt, um dann „KI-Tools für Text- und Bildgenerierung“ kennen zu lernen und damit zu arbeiten.

Fachlich geleitet wurde der Workshop von Christian Haider, zertifizierter KI-Trainer der NÖ Dorf- und Stadterneuerung. Nach einer kompakten Einführung in die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz konnten die Teilnehmenden selbst aktiv werden: Sie erstellten mithilfe moderner KI-Tools Texte, probierten die Bildgenerierung aus und erhielten wertvolle Tipps für den Einsatz im kommunalen Alltag. „Die neuen Werkzeuge bieten gerade für Gemeinden großes Potenzial, Arbeitsprozesse zu erleichtern und kreative Ideen schneller umzusetzen“, betonte Christian Haider, Digitalisierungsprofi bei der Dorf- und Stadterneuerung.

Bürgermeister Wolfgang Gaida erklärt, warum die Schulung für die Gemeinde so wichtig ist: "Wir haben den Workshop angeboten, weil wir an KI in der Gemeindeverwaltung nicht vorbei kommen. Viele Dinge des Büroalltags lassen sich mit KI sehr viel effizienter erledigen. Man kann sich auch wichtige Entscheidungsgrundlagen generieren lassen, die man ansonsten mühsam zusammentragen müsste. Natürlich birgt KI auch Gefahren, aber auch diese wurden bei dem Workshop besprochen und sollten nun zur Vorsicht gereichen."

Digitalisierung als Chance für Gemeinden

Die Dorf- und Stadterneuerung unterstützt Gemeinden und Vereine mit einem umfassenden Digitalisierungsangebot, das sich an den praktischen Bedürfnissen der jeweiligen Gemeinde orientiert. Ziel ist es, digitale Werkzeuge verständlich, alltagstauglich und wirkungsvoll einzusetzen, mit einem klaren Fokus auf das Wesentliche: mehr Zeit für das echte Leben im Ort. Ein zentrales Instrument ist der Digi-Kompass: eine strukturierte Selbsteinschätzung für Gemeinden, ergänzt durch Best-Practice-Beispiele. Ergänzend dazu bietet die Digi-Schmiede Raum für gemeindeübergreifenden Austausch und Zusammenarbeit auf Kleinregionsebene. Besonders im Fokus stehen dabei Themen wie digitale Verwaltung, Dokumentenmanagement und effiziente interne Abläufe, ganz nach dem Motto: Rasches Finden statt langem Suchen. „Digitalisierung soll kein Selbstzweck sein, sondern eine konkrete Unterstützung im Alltag für mehr Effizienz, bessere Beteiligung und Zukunftssicherheit in allen Bereichen des Dorflebens“, so Christian Haider.

Gemeinden können sich ab sofort als Pilotgemeinden für den Digi-Kompass anmelden – kostenlos und unverbindlich. Die Nachfrage ist bereits jetzt schon hoch. Mehr Infos unter: www.dorf-stadterneuerung.at/kategorie/digitalisierung