Positives Budget 2026 beschlossen

Regierung, das Zentrum für Verwaltungsforschung und die Medien berichten kontinuierlich von Schwierigkeiten in den Gemeindehaushalten. Bei viel zu vielen Gemeinden ist die Situation tatsächlich schon so dramatisch, dass sie kein ausgeglichenes Budget zusammenbringen. Wir stemmen uns weiterhin erfolgreich gegen diesen Trend!

Dem System ausgeliefert

Die Gründe dafür sind bekannt. Die Gemeinden müssen ihren Ko-Finanzierungspflichten wie z.B. Sozialhilfe- sowie Krankenanstaltenumlage nachkommen und diese steigen um beinahe 10%. Auf der anderen Seite werden uns immer mehr weitere Verpflichtungen umgehängt und unsere Einnahmen aus den Ertragsanteilen steigen nur um rund 2%. Das geht sich dann irgendwann nicht mehr aus, denn nicht in jeder Gemeinde kann mit ausreichend Einnahmen aus Windrädern oder Kommunalsteuer gegengesteuert werden. Das Umlagensystem erdrückt uns Gemeinden.

Studie zeigt Möglichkeiten

Das Zentrum für Verwaltungsforschung hat im Auftrag des Österreichischen Städtebundes eine Prognose zur Entwicklung der Gemeindefinanzen bis zum Jahr 2028 erstellt, die einen dringenden Handlungsbedarf zeigt. Lösungsansätze wurden gleich mitgeliefert, wie beispielsweise eine Reform der Grundsteuer. Hier gibt es viele innovative Ansätze. Die Einnahmen der Gemeinde könnten auch durch eine bundesweite Leerstands- oder auch eine Zweitwohnsitzabgabe aufgebessert werden. Leider zeigt sich die Bundesregierung zögerlich die dringend notwendigen Schritte zu setzen.

Alles im grünen Bereich

In unserer Gemeinde droht Dank sehr sorgsamem Umgang mit den Gemeindefinanzen noch keine Gefahr, eine Abgangsgemeinde - also eine, der ein positiver Jahresabschluss nicht mehr möglich ist - zu werden.

Sowohl unser Haushaltspotential, als auch unser Nettoergebnis mit 629.000 Euro lassen sich für 2026 positiv darstellen. Dies bedeutet, dass die Erträge voraussichtlich ausreichen, die zu erwartenden Aufwendungen abdecken zu können.

Wir bitten um Verständnis, dass wir das in den momentan schwierigen Zeiten ohne dramatische Gebührenerhöhungen nur erreichen können, wenn wir auf der Ausgabenseite, also bei Projekten sparen.

Notwendige Projekte

Diesbezüglich beschränken wir uns deshalb nur auf das Notwendigste, wie die Fortführung der LED-Umstellung unserer öffentlichen Beleuchtung, denn dadurch ersparen wir uns in Zukunft erhebliche Energieausgaben.

Laufende Sanierungen von Straßen und Wegen behalten wir natürlich bei und einen großen Brocken mit der Sanierung unseres Kanalsystems müssen wir im nächsten Jahr auch angehen.
Andere ins Auge gefasste Vorhaben, wie die auch schon dringende Sanierung der Amtsräume oder die Gestaltung der westlichen Seite des Rathausplatzes müssen wir einstweilen hinten anstellen.