Winter adé

Kehrmaschine

Bauhofsmitarbeiter Johannes Bauer mit dem Citymaster im Einsatz © Wolfgang Gaida

Kurz vor dem Osterfest scheint sich nun doch schön langsam das Frühjahr zu etablieren. Die Sonne scheint, Flora und Fauna erwachen.

Wurde auch schon Zeit, werden sich viele denken, denn hinter uns liegen Wochen, in denen sich doch sehr lange alles nur grau in grau präsentiert hat, in der es oft gefroren und hie und da auch geschneit hat.

Eine Zeit von November bis Februar, die für unsere Bauhofsmitarbeiter große Herausforderungen mit sich bringt. Denn neben dem normalen Dienst ist auch der Winterdienst zu bewerkstelligen, damit unsere Bürgerinnen und Bürger möglichst sicher durch den Alltag kommen. Wir sprechen hier von ständigem Bereitsein und Einsätzen, die ganz früh morgens oder auch ganz spät am Abend, notwendig sind.

Es sind stetes vier Mitarbeiter rufbereit. Wenn bei Schneefall oder Glätte erforderlich, rücken wir mit zwei großen und einem kleinen Traktor, jeweils mit Schneeschild und Streubehälter aus, um unsere rund 36 Kilometer Gemeindestraßen, sowie die Wege vor unseren Gemeindeobjekten wintersicher zu gestalten.

Dazu meint Bürgermeister Wolfgang Gaida respektvoll: „Ich kann meinen Bauhofsmitarbeitern nicht genug danken, dass sie den Winterdienst so einsatzfreudig und verlässlich ausüben!“

Oft als Problem angesehen wird es, dass wir die Fahrbahn nicht überall gleichzeitig schon um 3 Uhr Früh vom Schnee befreit haben und dass wir von Bürgern bereits freigeschaufelte Einfahrten wieder mit Schnee zuschieben.

Wir bitten um Verständnis, dass ersteres nicht möglich ist. Mit begrenzter Zahl an Fahrzeugen und Mitarbeitern ist das nicht zu schaffen, weshalb wir Prioritäten setzen müssen. Zweiteres bringt ein Schneepflug halt so mit sich, der den Schnee vor sich her an den Rand schiebt. Auch hierbei bitten wir um Verständnis, dass das nicht anders geht! Wir können Schnee nicht einfach wegzaubern. Wir müssen den Schnee von der Fahrbahn zur Seite schieben, auch wenn dort Hauseinfahrten sind. Zum Glück reden wir ja nicht mehr von Schneemassen, wie vor 20-30 Jahren oder wie in den Bergen, mit ein wenig Verständnis und Zusammenarbeit sollte das alles leicht zu schaffen sein.

Anders verhält es sich bei Glatteis. Das war den heutigen Winter leider oft der Fall und wir mussten oft mit Kies streuen, was natürlich mit dem beginnenden Frühjahr den Nachteil des herumliegenden Streumaterials mit sich bringt. Auch hierbei drück Bürgermeister Wolfgang Gaida seinen Mitarbeitern Dank aus: „Sobald es absehbar ist, dass keine Streudienste mehr notwendig sind, rüsten meine Jungs schon den Citymaster auf Kehrmaschine um und beginnen mit der Straßenreinigung. Während andere Gemeinden noch auf die Kehrmaschine einer Firma warten, sind unsere Mitarbeiter des Bauhofs schon längst unterwegs und befreien unsere Wege und Straßen in Eigenregie von Staub, Kies und sonstigem Unrat! Besten Dank auch dafür!“

Dieser Dank ergeht auch an alle Hohenauerinnen und Hohenauer, die uns bei der Ortsbildpflege unterstützen, sei es durch das Kehren der Straße oder der ganzjährigen Pflege der Grünfläche vor der eigenen Liegenschaft.