Große Verantwortung mit Bäumen

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Foto im Park

Bürgermeister Wolfgang Gaida deutet bei einem Parkbaum auf die Stelle, an der man erkennt, dass der Baum hohl und vom Pilz befallen ist. © Roman Tatzber

Nach seinem Amtsantritt wurde Bürgermeister Wolfgang Gaida von besorgten Mitbürgern laufend auf viele kaputte Bäume, verteilt im gesamten Ortsgebiet, aufmerksam gemacht. Die Hoffnung, dass es nicht so schlimm sei, wie dargelegt, wurde leider von einer umgehend durchgeführten Begutachtung zunichte gemacht.

Akazien beim Kindertal
Diese haben ihren natürlichen Lebensabend erreicht und müssen gefällt werden. Das Risiko von herabfallendem Totholz auf die Straße oder - noch schlimmer - auf den Spielplatz ist zu groß. Akazien wachsen aber wieder nach, zwischen den alten Bäumen befinden sich zudem schon jetzt sehr viele Jungbäume.

Kirschenallee
Die ca. 40 Bäume entlang der neu asphaltierten Radroute, von der Feldkapelle am Kellerberg Richtung Westen bis zum ehemaligen Ziegelofen, sind ebenfalls schon überaltert. Sie werden gefällt und in gleicher Zahl mit Jungbäumen nachgepflanzt.

Kinderbad
Auch hier sind sechs Bäume zu fällen, die krank oder vom Pilz befallen sind.

Park
Zusammen stehen in beiden Teilen des Parks rund 50 Bäume und auch wenn die meisten auf den ersten Blick gesund aussehen, hat das geschulte Auge erkannt, dass mehrere potenzielle Gefahrenquellen vorhanden sind und ein akutes Sicherheitsrisiko darstellen.

Im kleineren Teil des Parks sind das sechs Bäume, die teilweise sogar schon hohl und pilzbefallen sind. Im großen Teil des Parks sind rund zwei Drittel der Bäume, also rund 20 Stück, zu entfernen.

Bürgermeister Wolfgang Gaida ist sich der tatsache bewusst, dass Bäume einen immens wichtigen Bestandteil unseres Lebens darstellen, egal ob sie im privaten Garten, in der Wohnhausanlage, im Park, am Spielplatz oder am Straßenrand stehen. Man muss aber besonders bei Bäumen im öffentlichen Raum die Gefahr von herabfallenden Ästen oder gar umstürzenden Bäumen bedenken, vor allem in unserer Gegend, wo den Bäumen Stürme, Trockenheit oder extreme Hitze verstärkt zusetzen.

Baumkataster
Dass sich das Ortsbild dann mancherorts vielleicht etwas ungewohnt präsentieren wird, liegt an dem großen Einschnitt, der auf einmal notwendig ist.

Damit es in Zukunft gar nicht mehr so weit kommen kann, wurde in einem gemeinsamen Projekt des Regionalverband March-Thaya-Auen, dessen Vorsitzender Bgm. Wolfgang Gaida ist, die Erstellung einer Baumkatasters für jede einzelne verbandsangehörige Gemeinde in Auftrag gegeben.

Ein solcher Baumkataster bildet die optimale Grundlage für die Entwicklung eines gesunden und sicheren Baumbestandes. Der IST-Zustand jedes einzelnen Baumes in unserer Gemeinde wird darin detailliert online erfasst. Der Kataster wird dann den Anforderungen einer Gemeinde entsprechend aufbereitet, sodass man die Daten jeden Baumes auf Knopfdruck erhält.

Damit haben wir nach Fertigstellung des Baumkatasters absolute Gewissheit über den Zustand unserer Bäume. Die Verkehrssicherheit jedes Baumes lässt sich analysieren, um rechtzeitige Pflegemaßnahmen ergreifen zu können.

Neugestaltung Park
Wenn vorhin erwähnt wurde, dass die Bäume der Kirschenallee ersetzt werden und die Akazien beim Kindertal ohnehin wieder nachwachsen, sei natürlich auch noch die Ersatzmaßnahme betreffend des Parks erwähnt: Diesen haben wir vor, nach Fertigstellung des Ökozentrums, neu zu gestalten. Natürlich mit umfangreichen Neupflanzungen, mit schön gestalteten Wegen, unterteilt in verschiedene Bereiche, wie Begegnungszonen und Ruhezonen, mit barrierefreiem Parkmobiliar und vielleicht auch mit Fitness- für unsere jüngeren und Motorikbereich für unsere älteren Semester.