Wir sind 5G - Pioniergemeinde

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Foto aus der 5G - Pioniergemeinde

T-Mobile Geschäftsführerin Maria Zesch überreicht im Beisein von NÖ Landtagspräsident Karl Wilfing und den Gemeinderäten den ersten 5G-Router an Bürgermeister Wolfgang Gaida. ©T-Mobile Austria/APA-Fotoservice/Tesarek

In einer Live-Übertragung mit dem Bundeskanzler und Mitgliedern der Bundesregierung startete am 26. März in unserer Gemeinde der europaweit erste Echtbetrieb  mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G.

Vorerst kommen 17 Gemeinden in 5 Bundesländern in den Genuss des schnellen Mobilfunks - österreichweit allerdings nur 200 Kunden, denn mehr technische Geräte (Router) für die Verbindung stehen derzeit nicht zur Verfügung.

In einer feierlichen Live-Schaltung nach Wien zu Bundeskanzler Sebastian Kurz, Infrastrukturminister Norbert Hofer und Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck wurde unser Gemeinde von T-Mobile-Chef Andreas Bierwirth als erste Station offiziell an das 5G-Netz angeschlossen. Vor Ort waren neben Bürgermeister Wolfgang Gaida, NÖ Landtagspräsident Karl Wilfing und T-Mobile Geschäftsführerin Maria Zesch, auch die Mitglieder des Gemeinderats. Eine Aufzeichnung finden Sie über t.at/5G-Pionier.

Grundsätzlich bietet die neue Technologie Übertragungsraten bis zu 10 Gigabit/Sekunde, in der
Realität würden Kunden wohl "deutlich über 100 Megabit/Sekunde" sehen, sagte Bierwirth. Das
wäre immer noch genug, um zehn Filme gleichzeitig über das Internet anzuschauen. Grundsätzlich sieht Bierwirth
den Vorteil der neuen Technologie vorrangig im ländlichen Raum, der damit schneller und billiger
mit schnellen Internet versorgt werden könne. "Wir wechseln von einer 4-spurigen zu einer 40-
spurigen Autobahn", so Bierwirth.

Der erste schnelle Internetrouter wird gleich im Veranstaltungszentrum Atrium bleiben und dort den Gästen über schnelles WLAN kostenlos zur Verfügung stehen, kündigte Bürgermeister Wolfgang Gaida an.

Bis Ende 2025 soll 5G in Österreich flächendeckend zur Verfügung stehen. Die Strahlenbelastung steige in Österreich durch die neuen Antennen nicht, da ihre Leistung und Reichweite geringer sei. Daher gebe es auch keine Überlegungen von Seite der Regierung die aktuellen Grenzwerte zu ändern.