3. Platz beim NÖ Projektwettbewerb

Preisverleihung Dorferneuerungswettbewerb

Bei der Auszeichnung (v.l.): Bürgermeister Wolfgang Gaida, Vereinsobfrau Maria Forstner, Sandra Gaida, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Vizebgm. Dieter Koch, Doris Haidvogl und NÖ Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl. © NLK Filzwieser

Am 31. Jänner 2024 fand im Landhaus in St. Pölten die feierliche Prämierung des elften Projektwettbewerbs der „NÖ Dorf- & Stadterneuerung“ statt. Das Projekt „Parkgestaltung rund um das March-Thaya-Zentrum“ unserer Gemeinde holte in der Kategorie „Stadt und Ortskernbelebung“ den dritten Platz.

„Niederösterreich lebt von den Ideen und der Tatkraft der Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Ort einbringen und anpacken. Es sind ihre Initiativen, die Neues schaffen und damit nicht nur das eigene Dorf und die eigene Stadt erneuern, sondern Niederösterreich in seiner Gesamtheit“, so LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf bei der Auszeichnung. 

Aus 83 eingereichten Projekten aufs Podest 

Sieger der Kategorie ist Krummnussbaum vor Markersdorf-Haindorf und eben Hohenau an der March. Insgesamt wurden 83 Projekte eingereicht, eine Fach-Jury bewertete diese nach ihrer Originalität, dem Grad der Bürgerbeteiligung und ihrer wirtschaftlichen, ökologischen sowie sozialen Nachhaltigkeit. Teilnahmeberechtigt waren Dorferneuerungsvereine, Orte, Dörfer sowie Städte und Gemeinden in Niederösterreich, die ihre Projekte einreichen konnten.

Was meint die treibende Kraft hinter dem Projekt, Bürgermeister Wolfgang Gaida, zur Auszeichnung?

"Natürlich bin ich sehr stolz, dass unser Projekt vor den Vorhang geholt und von der Jury so gut bewertet wurde. Ich bin aber vor allem sehr dankbar dafür, wie das Projekt überhaupt dorthin gekommen ist. Nämlich über intensive Bürgerbeteiligung, denn schon im Gemeinde21-Prozess und auch bei der Erstellung des Dorferneuerungsleitbildes durfte ich bestimmte Wünsche der Bevölkerung aufnehmen. In Bürgerstammtischen wurde der Park gemeinsam geplant. Danken möchte ich neben der engagierten Bevölkerung, aber auch der Dorferneuerung und Natur im Garten, die uns bei der Umsetzung mit Rat und finanziell unterstützt haben.

Große Freude habe ich zudem, weil das Projekt von der eigenen Bevölkerung gut angenommen wird und auch Gäste unserer Gemeinde stets sehr viel positives Feedback geben. Schön ist weiters, dass sich nun auch rund um den Park Projekte anbahnen. Da haben wir offensichtlich etwas richtig gemacht."

Bevölkerung nimmt aktiv an Projekten teil

„Die Bürgerinnen und Bürger werden aktiv in den Prozess der Dorferneuerung einbezogen, sowohl bei der Ideenfindung als auch bei der Umsetzung der einzelnen Projekte. Dadurch leisten alle Mitwirkenden einen positiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität in ihrer Gemeinde“, so die Obfrau des Vereins „Dorf- & Stadterneuerung“ Maria Forstner. Seit 2003 wurden mehr als 1.000 Projekte eingereicht. Alle zwei Jahre bietet der Wettbewerb den NÖ Gemeinden, Städten und Dorferneuerungsvereinen die Möglichkeit, innovative und nachhaltige Projekte zu präsentieren.

Wie geht´s weiter?

Aus den Ideen und Projekten, die während der Bürgerstammtische ins Leitbild geflossen sind, wurden einige schon umgesetzt, wie zum Beispiel die Festwiese mit Veranstaltungsstätte im Park, der Spielplatz im Zentrum oder die Sitzgelegenheiten im Ortsgebiet.
Momentan werden von Seite des Landes die Förderrichtlinien der Dorferneuerung überarbeitet. Sobald wir und unser Dorferneuerungsverein Details zur neuen Förderschiene kennen, wollen wir die nächsten Wünsche der Bevölkerung aus dem Leitbild umsetzen. Das wäre ein Fitnesspark, Willkommensgrüße bei den Ortseinfahrten und moderne Abstellanlagen für Fahrräder.